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Sommernachtstraum

Die Aufführungen fanden statt:

jeweils um 19:30 Uhr

auf der Schlossbühne.

Die Ermittlung

Die szenische Lesung fand statt:

jeweils im 19:30 Uhr.

"Sommernachtstraum"

nach Shakespeare

auf der Schlossbühne

spectaculum feierte die Liebe in all ihren Facetten im Sommernachtstraum. Er spielte um 1910, als die gesellschaftlichen weiblichen Rollenmuster langsam aufbrechen:

Da ist die behütete junge Dame auf der Flucht, weil sie gegen ihren Willen nach dem Wunsch der Mutter einen passenden Kandidaten heiraten soll. Die Mutterliebe akzeptiert keinen Ungehorsam und besteht daher auf ihrem Tötungsrecht!

Da ist die erfolgsverwöhnte Herzogin, die nur aus Liebe zur Macht heiratet und dafür den kindischen Ehemann dafür in Kauf nimmt. Da ist das ungeliebte Mädchen, das in seiner unerwiderten Liebe zur aufdringlichen Stalkerin mutiert.

Und da schlüpfen betuchte Handwerker der bewunderten Herzogin zuliebe in ungewöhnliche Rollen und inszenieren ihrerseits ein Theaterstück über Liebe mit Hindernissen. Selbst die verwunschene, magische Welt kämpft mit den Tücken der Leidenschaften: Die mächtige Königin der Waldgeister wütet im Rosenkrieg mit ihrer Geliebten, der Elfenkönigin. Ihre Liebesmagie verzaubert auch Unbeteiligte, im Liebestaumel zu versinken – sogar zu einem Esel!

Der Liebesreigen verwirrte sich voller Phantasie zu einem Traum, den die laue Sommernacht zu entwirren vermochte.

Ensemble

Es spielten:

Wolfgang Althoff, Melvin Beck, Liane Dietrich, Stephanie Dietrich, Klaus Dittmann, Sandra Eichelbrönner-Fickert, Stephania Eideloth, Christian Fenn, Dr. Sebastian Fickert, Eike Korff, Torsten Korff, Elisabeth Lamprecht, Dieter Moschinsky, Anne Rauschmann, Birgit Schreiber und Claudius Schübel.

Regie:

Claudia Albrecht

Bühnenbau

Wolfgang Althoff, Kai Schreiber, Claudius Schübel

Bühnenbild

Claudia Albrecht, Steffi Dietrich, Anne Rauschmann, Birgit Schreiber

Requisiten/Kostüme:

Birgit Schreiber, Anne Rauschmann

Souffleuse:

Ulrike Korff

Technik

Daniel Wolf, Markus Schneider, Claudius Schübel

Frisuren/Schminken:

Friseur Schnittpunkt: Petra Richter und Team

Gallerie

Fotos von den Aufführungen folgen...

"Die Ermittlung"

von Peter Weiss

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage des Landkreises und der Stadt Bad Kissingen führte spectaculum auf: Peter Weiss: Die Ermittlung. Eine szenische Lesung

Der Text des Theaterstücks von Peter Weiss besteht aus Originalaussagen von Zeugen und KZ-Personal aus dem Frankfurter Auschwitzprozess (1963). spectaculum trug Auszüge daraus vor und setzte Schwerpunkte: Neben der Beschreibung der Behandlung der Deportierten im Lager ging es um deren Überlebensstrategien in dieser Maschinerie des Tötens. Natürlich hatten die Angeklagten das Recht, sich zu verteidigen: Sie sahen sich als hilflose Werkzeuge, weshalb die Ideologie, die Propaganda und Indoktrination des menschenverachtenden Systems deutlich wurden.

Termine

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